Situation der Galgos in Spanien

Spanien - eines der beliebtesten Urlaubsländer der Deutschen.

Doch Spanien ist nicht nur Sonne, Sand und Meer und deshalb möchten wir Sie über ein Thema informieren das uns sehr wichtig ist, über TIERSCHUTZ bzw. TIERQUÄLEREI in Spanien.

Tierquälerei ist in Spanien Tradition unter der ziemlich alle Tiere dort leiden.

Als erstes denkt man dabei sicher an die Stierkämpfe. Was man vielleicht auch
noch als Aussenstehender mitbekommt sind die FIESTAs, bei denen Tiere zur Belustigung regelrecht gefoltert und hingerichtet werden.
Es gibt zum Beispiel ein Fest bei dem ein Tier, wie eine Ziege oder ein Esel, von einem hohen Gebäude runtergeworfen wird, zum Beispiel von einem Kirchturm. Dann gibt es Feste bei denen man versuchen muss Hühnern beim ersten Schlag mit einem stumpfen Gegenstand den Kopf abzuschlagen oder mit bloßen Händen abzureißen. Bei fast allen Festen findet man solche Traditionen.

Was man allerdings nicht so mitbekommt sind die Qualen die Katzen und vor allem Hunde ertragen müssen. Und darauf wollen wir hiermit aufmerksam machen.

Wie schon gesagt haben Spanier an ihrer Tradition Tiere zu quälen riesen Freude.
Hunde sind allgemein nichts Wert, sie werden schlimm misshandelt - zum Spaß.

Am aller schlimmsten trifft es aber die Hunde im Inland Spaniens, die Hunde der Galgueros (das sind die spanischen Jäger) die Galgos und Podencos. Der Galgo Espanol und der Podenco sind Windhunde und zählen, mit weiteren verschiedenen Unterarten der Windhunde,
zu den schnellsten Hunden der Welt. Sie sind Hetzhunde und Sichtjäger und durch ihre Schnelligkeit (70-80 km/h) auch sehr erfolgreich bei der Jagd.

Galgos und Podencos sind allerdings so wenig Wert wie Ratten in Spanien. Sie werden in großen Rudeln unter den grauenhaftesten Umständen gehalten bis sie mit ungefähr 1 1/2 Jahren für die Jagd bereit sind. Bis dahin bekommen sie nur die notdürftigste Versorgung,
wenn überhaupt. Die meisten sterben schon vorher weil sie verhungern oder verdursten. Viele sind krank.

Die Hunde die nicht den Gewünschten Erfolg bei der Jagd bringen, werden sofort "entsorgt", aber nicht etwa kurz und schmerzlos, sie werden erschlagen, erschossen oder angeschossen, erstickt, verbrannt, ertränkt, lebendig begraben, angebunden bis sie verhungern, Pflöcke werden
ihnen in die Mäuler geschlagen damit sie keine Nahrung mehr aufnehmen können oder aber sie werden so aufgehängt dass ihre Beine gerade noch den Boden berühren, bis sie einen langsamen Erstickungstod im Kampf gegen den eigenen, immer schwächer werdenden Körper, sterben müssen...
Viele von ihnen landen auch in den so genannten Pererras (das sind Tötungsstationen).

Die Hunde werden zur Jagd "verwendet" bis sie ungefähr 3 oder 4 Jahre alt sind, falls sie soweit kommen, spätestens dann werden sie umgebracht und alles fängst von vorne an. (Galgos werden normalerweise bis zu 18 Jahre alt)

Es dauerte nicht lange dann kam der Trend der Hunderennen den die Engländer mit den Greyhounds veranstalteten, auch nach Spanien, nur viel primitiver. Auch diese Rennen sind Quälereien. Wenn ein Hund auch hier nicht die gewünschte Leistung bring, wird auch er beseitigt.

Hunde anderer Rassen haben in Spanien immerhin eine geringe Chance ein Zuhause zu finden und gut behandelt zu werden, doch einen Galgo adoptiert dort niemand. So sind die Tierheime überfüllt und Galgos werden auch dort meist nach kurzer Zeit eingeschläfert.

 

Die Qualen der Galgos - Helft!

 

Schläge, Blut, Hunger, Schmerzen
Wie kann man nur soetwas tun

Solange Menschen solch liebevolle Geschöpfe verletzen
Werden wir nicht ruh´n

Gebrochene Knochen, blutende Wunden
Der Körper kaputt, die Seele geschunden

Ein einziger Schlag, das Leben zerstört
Qualvolle Schreie die jeder hört

Jede Bewegung nur Mühe und Leid
Habt ihr schon mal gehört wie ein Galgo schreit?

Unschuldig, wieder Prügel und Hiebe
Ist das der Lohn für ihre Liebe?

Vor Angst weit aufgerissene Augen
Wo sie doch erst an das Gute im Menschen glaubten

Einfach so lassen sie es über sich ergehen
Bis sie irgendwann nicht mehr aufstehen

Erhängt, verbrannt, erstickt, erschlagen
In tiefen Gruben lebendig begraben

Verhungert am Baum, oder durch Pflöcke im Kiefer
Grausam ist es - und doch tun sie`s wieder

Enttäuschung, Hass, Entsetzen, Wut
Helft! Gebt ihnen neuen Lebensmut

Der Weg ist lang und du wirst stark bleiben müssen
Doch es lohnt sich auch nur ein Leben in Sicherheit zu wissen

Auch wenn nur der Tod sie erlösen kann
Gib nicht auf, fang wieder von vorne an

Denn nicht zum Sterben sind sie geboren
Wer kämpft kann verlieren - wer nicht kämpft hat schon verloren

Bianca Kußberger