Warum tun wir das?

So viel Leid, so viel Schmerz, so viele grauenhaften Bilder und Geschichten - warum tun wir uns das an? Wie schafft man das? Diese Frage bekomme ich häufiger gestellt.

Die Antwort ist eigentlich selbstverständlich: Irgendjemand muss es ja tun...
Ich kann nicht einfach wegsehen und ignorieren was auf dieser Welt mit Tieren gemacht wird. Traurig ist, dass man gar nicht weiß, wo man mit dem Helfen anfangen soll...
Ich habe mich eben für die Hunde entschieden, weil ich sie so sehr liebe und niemals auf sie verzichten kann.
Ich verstehe nicht, was der Mensch sich manchmal herausnimmt, nur weil er sich für etwas besseres hält! Meiner Meinung nach sind Mensch und Tier absolut gleichwertig und niemand hat das Recht dazu, sich an "schwächeren" Geschöpfen zu vergehen! Es sollte in meinen Augen genauso hart bestraft werden wie das Vergehen an einem Menschen - aber das ist und bleibt ein Wunschgedanke...leider...

Nun aber zurückzu den Hunden: Ein Hund hat alle guten Eigenschaften der Menschen, ohne gleichzeitig ihre Fehler zu haben! Hunde geben so viel, sie sind immer ehrlich, sie akzeptieren dich so wie du bist, sie geben die Liebe die man ihnen gibt mehrfach zurück.
Für sie bist du immer der Beste, egal was du in deinem Leben erreichst, sie schauen in dich hinein und nicht auf das Äußere.

Hunde geben mir mehr als manche Menschen und die Frage versteht sich von selbst,
dass ich oft lieber mit ihnen, als mit irgendwelchen Menschen zusammen bin.

Als ich das erste Mal mit einem Galgo zusammentraf, wurde mir sofort klar, dass die Freundschaft mit diesen Hunden etwas ganz besonderes ist! Ich sage bewusst "Freundschaft", weil man einen Galgo niemals besitzen kann. Und wenn man die Freundschaft eines dieser Tiere gewonnen hat, dann erlebt man unendlich viel Respekt, Dankbarkeit und Gefühl vonseiten dieser Vierbeiner.

Und gerade weil mich diese Tiere so in ihren Bann gezogen haben, tun mir diese Bilder
von gequälten und misshandelten Tieren mehr als weh.
Deshalb kann ich gar nicht anders! Ich muss einfach etwas tun!

Sehen auch Sie bitte nicht weg! Man kann auch passiv eine Menge tun, indem man Tierschutzorganisationen unterstützt.

Es ist übrigens - für die Leute die sich beschweren weil ausländische Hunde nach Deutschland importiert werden - überhaupt nicht so, dass man in den betroffenen Ländern nicht versucht die Zustände zu ändern! Viele Tierschützer kämpfen z. B. in Spanien dafür, das Ansehen der Galgos zu verbessern und sie auch dort als Familienhunde, nicht nur als Nutzobjekt bekannt zu machen. Auch mit der Regierung hat man schon kleine Erfolge erzielt.

Und so lange sich diese Zustände nicht drastisch verbessern, werden Tierschützer nicht weg sehen und tausende Galgos einfach so sterben lassen! Sie werden um das Leben jedes einzelnen Galgos kämpfen und versuchen sie in Sicherheit bringen - ins Ausland.

Die Menschen die das nicht verstehen, tun mir Leid.
Leider muss ich mich noch oft über solche Menschen ärgern, doch wenn man es genau betrachtet, sind sie sehr arm dran, wenn sie noch nie eine solch erfüllte Freundschaft mit einem Tier erleben durften...

 

Es ist vorbei

Was nur hat man dir angetan
voll Schmerz sehen deine Augen mich an

Vertrauen, dieses Gefühl kennst du nicht
seit dein Mut deiner ganzen Angst wich

Deine Schönheit verborgen hinter großem Leid
ob deine geschundene Seele jemals heilt

Bei jeder Berührung erwartest du Schmerzen
wie konnte man dich nur jemals so verletzen

Doch jetzt ist sie vorbei die schlimme Zeit
ich halt dich im Arm voll Zärtlichkeit

Bald wirst du sehen, wie sieht Liebe aus
vertrau mir mein Freund, wir gehen nach Haus

Bianca Kußberger

Geschundenes Wesen

Ich geb dir die Liebe die dich sützt
Ich bin der Mesch der dich beschützt

Ich geb dir alles was du brauchst
Ich fang dich immer wieder auf

Niemals lass ich dich allein
Werd deine Wunden und Seele heilen

Für dich sorgen werde ich
Du geschundenes Wesen, ich kämpfe für dich

Was Leben heißt wirst du bald sehen
An meiner Seite alles bestehen

Ich nehm dir die Angst und deinen Schmerz
hüten werd ich dein Hundeherz

Nur Gutes sei jetzt dir gedacht
das Schicksal hat uns zusammengebracht

Bianca Kußberger