befindet sich ca.
50 km von Madrid entfernt, außerhalb des
Ortes Navalcarnero. Im Schnitt leben dort 350 - 400 Hunde,
davon rund 150 Galgos.
Der Verein hat 150 Mitglieder, die mehr oder weniger regelmässig ihren geringen Monatsbeitrag leisten. Die Regionalregierung -Castilla La Mancha- unterstützt den Verein NICHT durch Subventionen o.ä.
Die monatlichen Unkosten für Futter, Medikamente, Bluttests, Impfungen etc. sind naturgemäß sehr hoch; jeder Monat wird so zum finanziellen Drahtseilakt.
In den letzten
Monaten wurden Baumaßnahmen durchgeführt, die die
sanitäre Sicherheit (Quarantäne, in der neu aufgenommene Tiere ca.
10
Tage bleiben) und die Lebensqualität der übrigen Hunde entscheidend
verbessert haben.
Zu betonen ist,
dass in Las Nieves jedes Tier getestet und behandelt
(auch Leishmaniose. etc.) wird; eingeschläfert wird ausschließlich
aus humanitären Gründen. Männliche Hunde werden nach der Quarantänezeit
kastriert. Bei weiblichen Hunden wird die Aufnahme NIE abgelehnt, um so unerwünschte
Würfe zu verhindern.
Außer den
drei Gründerinnen des Vereins und einigen unregelmäßig
arbeitenden Freiwilligen, sind zwei Personen dort beschäftigt, um bei
der Reinigung der Installationen und der Versorgung der Tiere zu helfen.
Im Jahr 2001 wurden
dem Verein in der Nacht 11 Wind- und Jagdhunde
gestohlen, die bereits für die Reise nach Österreich zu ihren neuen
Familien vorbereitet waren. Die anderen im gleichen Raum befindlichen
Hunde wurden getötet! Trotz großer Bemühungen konnte ihr
Aufenthaltsort nicht ermittelt werden; die Anzeige wurde schließlich
eingestellt...
Dieser schreckliche
Vorfall hat den Verein veranlasst, weitere zwei
Personen einzustellen, die nun auf dem Gelände leben und nachts bei den
Hunden sind.
Natürlich
ist jede Spende hoch willkommen, und man darf sicher sein,
dass jeder Euro den Tieren zugute kommt. Bürokratischen Aufwand etc.
gibt es nicht.
Bankkonto, Kontakt usw. finden Sie auf der Internetseite unter unseren LINKS.
Sollte sich jemand
für die Adoption eines Hundes von Las Nieves
entscheiden, erhält er den Hund (meist) kastriert (Rüden immer),
auf
Mittelmeerkrankheiten getestet, geimpft, gechipt und mit europ. Reispass versehen.
Der Transport kann meist kurzfristig organisiert werden und ist für die
Adoptivfamilien kostenfrei (Beiträge sind trotzdem willkommen).
Im April 2005 waren
Michaela und Ich dort:
Wir wurden von den 3 Gründerinnen sehr freundlich begrüßt
und trauten unseren Augen nicht als wir auf das Gelände kamen. So viele
Hunde hatten wir noch nie auf einmal gesehen. Wen sollten wir nur als erstes
streicheln ;-)) ? Wir waren beeindruckt von der Sauberkeit des Tierheims,
zumal sich nur die 3 Frauen und einige wenige Helfer um die Tiere kümmern.
Sie führten uns durch verschiedene Gehege und Freiläufe, wo sich
die Hunde etwa gleicher Größen in Rudeln befanden. Viele dieser
Hunde leben seit Jahren dort. Einige dieser Hunde haben sich an das Rudelleben
gewöhnt aber wir sahen auch Hunde, die unter Angst und Stress standen.
Tag ein, Tag aus leben diese Geschöpfe eng aufeinander. Trotz ihres Schicksahls
sind sie so liebe Wesen geblieben und wir haben den einen oder anderen Hund
gesehen, bei dem uns die Tränen kamen. Deshalb wurden aus den 3 Hunden,
die wir mitbringen wollten, ganz schnell 8 Hunde. Alle diese Hunde haben inzwischen,
auch mit Hilfe des TH Feucht, eine liebevolle Familie gefunden.
Der Kampf und die Hoffnung geht weiter, weiterhin aktive und finanzielle Unterstützung
zu suchen, damit auch in Zukunft in einem Land fern von Verständnis zur
Tierliebe, Hunde dem schrecklichen Schicksalen entgehen und eine Chance auf
ein würdevolles Leben bekommen.